Die Neuraltherapie ist eine ganzheitliche Regulationstherapie, die über das vegetative Nervensystem wirkt. Sie kommt vor allem bei chronischen, aber auch bei akuten Erkrankungen zum Einsatz. Dabei werden Spritzen und Nadeln verwendet. Diese sind sehr fein und daher nicht so schmerzhaft. Zum Spritzen wird Procain eingesetzt. Das ist ein lokales Betäubungsmittel ohne Zusatzstoffe und deshalb sehr gut verträglich. Es fördert die Durchblutung an der erkranken Körperstelle und wird innert 20 Minuten abgebaut.

Wenn die lokale Therapie, d.h. die Therapie direkt an der Schmerzstelle, nicht weiterhilft, muss ein "Störfeld" gesucht werden. Störfelder sind chronische Reizstellen im Körper, häufig im Kopfbereich (Mandeln, Kieferhöhlen, Zähne) oder Narben, welche nicht dirket wahrgenommen werden, aber die Regulation und damit die Selbstheilung stören oder blockieren. Diese Störfelder können gezielt behandelt werden. Gelegentlich sind dabei Zahnbehandlungen notwendig, zum Beispiel die Entfernung eines Weisheitszahnes.

 

Häufige Anwendungsgebiete sind zum Beispiel

- akute und chronische Schmerzen am Bewegungsapparat, z.B. Migräne,

  Gelenkschmerzen, Schulter-Nackenverspannungen

- schmerzhafte Narben nach Operationen oder Unfällen

- Kieferhöhlenentzündungen, Tinnitus

Die lokale und segmentale Neuraltherapie wird von der Grundversicherung übernommen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf www.santh.ch.